Schiffbau Jobs in Flensburg
Flensburg, die nördlichste Großstadt Deutschlands direkt an der Förde zur Ostsee, blickt auf eine lange und wechselvolle Tradition im Schiffbau zurück. Die geschützte Lage der Flensburger Förde und die Nähe zu den historischen Handelsrouten der Ostsee machten die Stadt schon früh zu einem bedeutenden Standort für den Bau von Schiffen.
Schweißer/in im Bereich Endmontage (m/w/d)
Schiffbauer/in (m/w/d)
Techniker/Ingenieur Konstruktion – Reparatur & Fertigung im ..
Techniker/Ingenieur als Konstrukteur ..
Ingenieurin / Ingenieur mit Bachelor zur Beamtenausbildung ..
Konstrukteur/in Stahlschiffbau (m/w/d)
Leiter/in Inbetriebnahme in der Produktion (m/w/d)
Arbeitsvorbereiter/in (m/w/d) Ausrüstung
Meister/-in Maschinenbau & Schlosserei (m/w/d)
Konstrukteur/in Reparaturprojekte und Fertigungsanfragen ..
Leiter/in Reparaturprojekte und Fertigungsanfragen
Spezialist/in Projektkalkulation - Reparaturprojekte und ..
Ingenieur Maschinenbau im Schiffbau (w/m/d)
Vorarbeiter/in Vorfertigung - Schweißerei (m/w/d)
Historische Wurzeln
Der Schiffbau in Flensburg reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Damals ließen viele lokale Reeder ihre Dampfschiffe noch in England bauen, wie es zu dieser Zeit in Deutschland üblich war. 1872 schlossen sich fünf
Flensburger Reeder zusammen und gründeten die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) – mit dem Ziel, Schiffe künftig direkt vor Ort bauen zu lassen. Damit begann die industrielle Werftgeschichte der Stadt,
die bis heute andauert.
Neben der FSG entstanden im Laufe der Zeit weitere Werften in Flensburg, darunter die Flensburger Schiffbaugesellschaft-Werften für Spezial- und Handelsschiffe sowie kleinere Betriebe für Yachten und Spezialanfertigungen.
Die Werft Nobiskrug, ursprünglich in Rendsburg beheimatet, ist ebenfalls eng mit der maritimen Industrie der Region verbunden und war zeitweise mit FSG verknüpft.
Die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft heute
Die FSG hat sich im Laufe der Jahrzehnte auf den Bau von Spezialschiffen spezialisiert – insbesondere auf RoRo-Frachtschiffe (Roll-on/Roll-off), RoPax-Fähren und Containerschiffe. Die Werft war und ist an
zahlreichen internationalen Großprojekten beteiligt, etwa dem Bau LNG-angetriebener Fähren für Reedereien wie Brittany Ferries oder TT-Line.
Das Unternehmen sucht regelmäßig Fachkräfte für Positionen wie:
- Konstruktionsmechaniker/in
- Industriemechaniker/in
- Technische/r Produktdesigner/in
- Kranfahrer/in
- Schiffbauprüfer/in
- Projektleitung und Konstruktion für Reparaturprojekte
- Duale Studiengänge im technischen Bereich
Neben klassischen Facharbeiterberufen gibt es also auch kaufmännische und ingenieurtechnische Einstiegsmöglichkeiten, etwa in der Projektkalkulation oder Inbetriebnahme.
Bedeutung für die Region
Der Schiffbau prägt Flensburg bis heute – wirtschaftlich, städtebaulich und kulturell. Werftgelände, Kräne und Docks an der Förde sind sichtbare Zeugnisse dieser Tradition, und viele Familien in der
Region haben über Generationen hinweg in der maritimen Industrie gearbeitet. Neben dem klassischen Schiffbau hat sich in Flensburg zudem eine Zulieferindustrie rund um Schiffstechnik, Ausrüstung und
Spezialkomponenten etabliert.
Trotz internationaler Konkurrenz, insbesondere aus Fernost, behauptet sich Flensburg als Standort für anspruchsvollen Spezialschiffbau – ein Bereich, in dem technisches Know-how und individuelle
Konstruktionslösungen gefragter sind als reine Massenproduktion. Zukunftsthemen wie klimaneutrale Antriebe (etwa LNG- oder batteriebasierte Systeme) spielen dabei eine zunehmend wichtige Rolle
für die Wettbewerbsfähigkeit der Flensburger Werften.